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Warum eine klare Customer Journey für Handwerksbetriebe so wichtig ist – und wie sie deinen Alltag erleichtert

  • Autorenbild: Christoph Pfeiffer
    Christoph Pfeiffer
  • 14. Juni 2025
  • 2 Min. Lesezeit
Logo Customer Journey Kundenzufriedenheit

Kennst du das? Du bekommst eine Anfrage, versendest ein Angebot – und dann beginnt das Chaos: Rückfragen, fehlende Infos, doppelte Arbeit. Und am Ende ist der Aufwand höher als der Nutzen.


Hier kommt die Lösung: Eine klare Customer Journey – speziell für Handwerksbetriebe.


Was ist eine Customer Journey – und warum betrifft sie gerade dich?


Die Customer Journey beschreibt den Weg, den dein Kunde mit deinem Betrieb geht – vom ersten Kontakt bis zur Nachbetreuung. Jeder Handgriff, jede Kommunikation, jedes Angebot ist Teil dieser Reise.


Für Handwerksbetriebe ist dieser Weg oft nicht standardisiert – obwohl genau hier riesiges Optimierungspotenzial liegt.


5 Gründe, warum die Customer Journey für Handwerksbetriebe unverzichtbar ist


1. ✅ Klarheit statt Projektchaos

Wenn du alle Schritte im Kundenprozess definierst, weißt du und dein Team genau, was wann passiert. Weniger Missverständnisse, weniger Zeitverlust.


2. ✅ Mehr Vertrauen, mehr Aufträge

Kunden merken sofort, ob du strukturiert arbeitest. Eine saubere Journey signalisiert Professionalität – und steigert die Abschlussquote.


3. ✅ Entlastung im Tagesgeschäft

Wenn Kunden automatisch wissen, was der nächste Schritt ist, musst du nicht ständig hinterhertelefonieren oder erklären. Das spart dir täglich wertvolle Zeit.


4. ✅ Grundlage für Automatisierung

Ob E-Mail-Reminder, interne ToDos oder Kundeninfos: Eine standardisierte Journey kann Schritt für Schritt digitalisiert werden – z. B. über Tools wie Hero, Make.com oder Wix.


5. ✅ Wachstum ohne Kopfschmerzen

Wenn dein Betrieb wächst, brauchst du Prozesse, die mitwachsen. Eine durchdachte Customer Journey macht neue Mitarbeiter schneller fit – und dein Business skalierbar.


Deine Customer Journey – so bringst du Ordnung ins Projektchaos


Schritt 1: Den Ablauf skizzieren

Wie läuft ein typisches Projekt bei dir ab – vom Erstgespräch bis zur Nachsorge? Schreib alle Phasen auf, z. B.:


  • Anfrage → Erstgespräch → Angebot → Beauftragung

  • Technische Klärung → Ausführung → Abnahme → Nachbetreuung


Schritt 2: Verantwortlichkeiten klären

Wer macht was? Du? Deine Assistenz? Ein externer VA? Ein Tool? Jeder Schritt braucht einen klaren Zuständigen.


Schritt 3: Kundenkommunikation definieren

Welche Infos braucht der Kunde wann? Erstelle Vorlagen für E-Mails, Projektübersichten, PDF-Leitfäden usw.


Schritt 4: Visualisierung

Ein einfaches Flowchart oder eine Grafik hilft – intern und extern. Kunden lieben Klarheit.


Schritt 5: Testen – Optimieren – Automatisieren

Geh die Schritte in echten Projekten durch. Was funktioniert gut, was nicht? Danach kannst du Tools wie Make, Google Sheets oder CRM-Systeme einbinden.


Beispiel aus der Praxis: So sieht eine klare Customer Journey aus


Ein typischer Ablauf in einem PV- oder Heizungsprojekt könnte so aussehen:


  1. Anfrage erhalten → Automatische Mail mit Link zur Projektvorbereitung

  2. Erstgespräch (30 Min) → PDF mit Übersicht der nächsten Schritte

  3. Angebot versendet → Nachfassen nach 3 Tagen

  4. Beauftragung → Projektordner + Termineinladung

  5. Ausführung → Zwischenupdates automatisiert

  6. Nachbetreuung → Google-Bewertungslink + Kunden werben Kunden


Fazit: Deine Customer Journey ist dein stiller Projektleiter


Ob du allein arbeitest oder ein wachsendes Team führst – eine klare Customer Journey für Handwerksbetriebe ist der Schlüssel zu weniger Stress, zufriedeneren Kunden und einem effizienteren Alltag.

 
 
 

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